Schwalbennest im Ziegenstall

Auch in diesem Jahr beheimatet der Gnadenhof Eiweiler eine Rauchschwalben-Familie.
Die Rauchschwalbe wird auch Hausschwalbe oder Gabelschwalbe genannt.
Die Tatsache, dass sie früher auch an offenen Kaminen oder Rauchfängen brütete, trug ihr aber ihren Namen ein.

Zwar zählt die Rauchschwalbe noch immer zu einem der häufigsten Singvögel, doch ihre Bestände gehen seit Jahren kontinuierlich zurück. Es wird immer schwieriger, geeignete Nistplätze zu finden, denn häufig fehlen bereits Einflugluken in den Ställen, oder sie bleiben verschlossen. Zum Nestbau verwenden sie lehmiges Baumaterial.
Die Schwalben sind ortstreu und kommen nach ihrem Winterquartier, etwa von Oktober bis April, zu ihrem Nistplatz zurück.
In diesem Jahr hat das Schwalben-Paar das Nest zuerst etwas vergrößert.
Vier Jungschwalben finden jetzt darin Platz.
Unermüdlich fliegen die Eltern im Stall ein und aus, um ihre „Gelbschnäbel“ zu füttern.
Bereits nach wenigen Tagen haben die Jungvögel viel an Größe und Gewicht zugelegt!
Durch unsere tägliche Arbeit im Ziegenstall lassen sie sich nicht stören. Im Gegenteil, auch dann fliegen sie akrobatisch an uns vorbei zum Nest, wo ihnen die Jungvögel schon hungrig ihre offenen Schnäbel entgegen recken.
Die Mehl- und die Rauchschwalbe sind die beiden häufigsten Schwalbenarten bei uns.

In Bayern stehen sie mittlerweile auf der Vorwarnliste der „Roten Liste“, also der vom Aussterben bedrohten Vogelarten.

 

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