Der Oktober bleibt vorerst noch kühl und nass
Ende der Woche wird es freundlicher und wärmer

07.10.2019: Die Tiefs NILS und ex-LORENZO (das aus dem ehemaligen Hurrikan, der auch über die Azoren gezogen war, hervorgegangene außertropische Tief) haben für einen regenreichen und unterkühlten Start in den Oktober gesorgt.
Ganz im Gegensatz zu den beiden Vorjahren, als uns der Oktober zeitweise noch mit spätsommerlicher Wärme verwöhnt hat, zeigt sich der Monat bisher von seiner ausgesprochen herbstlichen Seite. In dieser Woche behalten zunächst noch Tiefs mit vielen Wolken, Wind, Regen und kühler Luft die Oberhand, ehe gegen Ende der Woche zunehmend freundliches und wärmeres Herbstwetter in Sicht ist – wir dürfen uns dann auf ein paar goldene Oktobertage freuen.
Nachdem gestern Tief OLAF für einen regnerischen Sonntag gesorgt hat, erwartet uns heute unter Zwischenhocheinfluss eine kurze Wetterberuhigung. Von den Azoren erstreckt sich ein Hochkeil bis zum Nordmeerhoch JENNIFER, und es ist wolkig mit einigen Auflockerungen und trocken bei 13 bis 15 Grad.
Das nächste Tief PETER wandert am Dienstag nach England und sein Frontensystem bringt uns wieder Regenwolken bei Höchstwerten um 12 Grad. Bei wechselnder Bewölkung herrscht am Mittwoch windiges Schauerwetter bei Temperaturen von 12 bis 14 Grad.
Der Donnerstag beginnt zunächst trocken, bevor im Tagesverlauf neue Regenfälle einsetzen. Der Wind frischt böig auf und die Temperaturen steigen bis 13 Grad.
Nach Abzug des Regengebietes dehnt sich am Freitag eine Hochzelle aus Westen bis zum Alpenraum aus, so dass es freundlicher mit Aufheiterungen wird. Dabei steigen die Temperaturen auf 16 bis 18 Grad an. Mit einer Südwestströmung wird am Wochenende warme Luft zu uns gelenkt, so dass die Höchstwerte auf 19 bis 21 klettern.
Am Samstag ist es heiter und trocken, während wir am Sonntag auf die Vorderseite einer Tiefdruckrinne über Westeuropa geraten und es wolkiger wird, wobei einzelne Schauer möglich sind. Zu Wochenbeginn kann es wieder wechselhafter und kühler werden.
Im zu Ende gegangenen September wurde die lange Trockenperiode endgültig beendet, denn mit einer Regensumme von 104,1 Liter auf den Quadratmeter, was einem Überschuss von 52 Prozent entspricht, erlebte Eiweiler den regenreichsten Monat seit Dezember. Außerdem war es gleichzeitig der nasseste September seit immerhin 18 Jahren. Der September war mit einem Temperaturmittelwert von 14,9 Grad um 1,2 Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt, wobei die Sonnenscheindauer mit 175 Stunden ihr Soll erreicht hat.